Ein Federwechsel sollte deine Stunde nicht zum Stillstand bringen. Gute Ansagen beginnen schon, bevor jemand nach einer Feder greift: Deine Teilnehmenden brauchen einen klaren Ablauf, einen stabilen Schlitten und Zeit, die Einstellung zu überprüfen, bevor es weitergeht.
Wenn Teilnehmende eine Anweisung überhören oder nicht wissen, welche Feder du meinst, lenkt der Übergang schnell von der eigentlichen Übung ab. Federfarben sind bei Reformer-Marken nicht einheitlich. Relative Begriffe wie „stark“, „mittel“ und „leicht“ können deine Ansagen deshalb verständlicher machen – besonders, wenn du auch kurz erklärst, wozu der Wechsel dient.
Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du Federwechsel vorbereitest, prägnante Anweisungen gibst und jede Einstellung überprüfst, ohne Sicherheit oder Stundenfluss aus dem Blick zu verlieren. Außerdem erfährst du, wie du während des Übergangs die nächste Übung ankündigst, statt deine Teilnehmenden einfach warten zu lassen.
Wenn du gerätespezifische Federeinstellungen im Voraus planst, musst du während der Stunde weniger improvisieren. Tools wie ReformerFlow helfen dir, diese Details beim Zusammenstellen einer Sequenz zu prüfen. So bleibt mehr Aufmerksamkeit für deine Gruppe.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Nutze einen festen Ablauf: Wechsel ankündigen, Teilnehmende positionieren, Wechsel anleiten, Einstellung überprüfen und dann weitermachen.
- Übe kurze Formulierungen für häufige Übergänge, damit deine Teilnehmenden ohne wiederholte Erklärungen handeln können.
- Entscheide je nach Gruppe und Übergang, ob du die Anweisung an alle richtest, individuell gibst oder die Einstellung schon vor der Stunde besprichst.
- Plane Zeit für die Überprüfung ein, statt deine Teilnehmenden durch den Wechsel zu hetzen.
- Zeige eine Anpassung vor, wenn sie dadurch schneller verständlich wird als durch zusätzliche Erklärungen.
Inhaltsverzeichnis
- Warum klare Ansagen zum Federwechsel beim Reformer Pilates wichtig sind
- Plane den Ablauf deiner Ansagen vor der Stunde
- Passe deine Ansagen an gemischte Gruppen und unterschiedliche Reformer an
- Gestalte Federwechsel flüssig, ohne deine Teilnehmenden zu hetzen
- Mach klare Ansagen zum Federwechsel zum festen Bestandteil deines Unterrichts
Warum klare Ansagen zum Federwechsel beim Reformer Pilates wichtig sind
Wenn ein Federwechsel ansteht, befinden sich deine Teilnehmenden möglicherweise noch auf dem Schlitten. Vielleicht halten sie gerade eine Position oder beenden eine Wiederholung, während sie versuchen zu hören, wie es weitergeht. Enthält eine Ansage mehrere Handlungen auf einmal, kann das zu Zögern, Rückfragen oder unterschiedlichen Einstellungen führen. Das unterbricht die Konzentration, und statt zu unterrichten, musst du Unklarheiten klären. Mit gut aufgebauten Ansagen trennst du die Anleitung für den Übergang von der eigentlichen Bewegung.
Eine Ansage zum Federwechsel sollte deinen Teilnehmenden einen direkt umsetzbaren nächsten Schritt geben. Sie muss nicht die gesamte Begründung für die Federwahl enthalten. Erkläre den Zweck, wenn das zum Verständnis der Übung beiträgt, und halte die eigentliche Anweisung kurz. Diese Unterscheidung passt zur Pilates-Methode, bei der kontrollierte Bewegung und gezielte Aufmerksamkeit im Mittelpunkt stehen. Klare Anweisungen zeigen deinen Teilnehmenden, wann sie zuhören, wann sie die Einstellung ändern und wann sie sich wieder auf die Bewegung konzentrieren sollen.
Was macht eine Ansage zum Federwechsel leicht verständlich?
Gib immer nur eine Handlung auf einmal vor und nutze Begriffe, die deine Teilnehmenden bereits kennen. Sage ihnen, wann sie pausieren und welche Position sie einnehmen sollen, bevor sie nach den Federn greifen. Zum Beispiel: „Bringt nach dieser Wiederholung den Schlitten vollständig zum Stillstand und bleibt sitzen. Dann wechselt die Federn.“ Trenne die gemeinsame Anweisung von individuellen Anpassungen. Welche Federeinstellung passt, hängt von der Übung, der Person, dem Reformer und deiner fachlichen Einschätzung ab. Deshalb kann eine kurze individuelle Erklärung nötig sein.
Klare Ansagen, Sicherheit und Aufmerksamkeit
Bitte deine Teilnehmenden, zunächst eine stabile Position einzunehmen, bevor sie nach den Federn greifen. Gib ihnen Zeit, die Einstellung vollständig vorzunehmen, bevor die Bewegung beginnt. Eine ruhige Pause lässt dir und der Gruppe Raum, auf die Einstellung zu achten, statt direkt in die nächste Übung zu starten. Prüfe mit einem Blick, ob alle bereit sind. Dass niemand etwas sagt, bedeutet noch nicht, dass alle die Anweisung verstanden oder den Wechsel abgeschlossen haben.
Mach die Überprüfung von Anfang an zu einem festen Teil deiner Ansage, statt erst im Nachhinein daran zu denken. Ein kurzer Blick durch den Raum kann Unsicherheiten sichtbar machen, solange noch Zeit zum Klären ist. Danach können sich alle wieder auf die Übung konzentrieren und wissen, wie es weitergeht.
Federwechsel klar anleiten: Plane den Ablauf vor der Stunde
Ein Federwechsel lässt sich leichter anleiten, wenn du vorher festgelegt hast, wie der Übergang abläuft. Schau dir vor der Stunde alle Übungsübergänge an, die eine Anpassung erfordern, und stimme deine Ansagen auf die tatsächlich verwendeten Reformer ab. Federfarben und Konfigurationen unterscheiden sich je nach Hersteller. Verlass dich deshalb nicht allein auf eine Farbangabe. Nutze die Begriffe, die in deinem Studio und bei deinen Teilnehmenden geläufig sind, und prüfe, ob die geplante Einstellung zum Gerät passt.
Ein verlässlicher Ablauf lautet: ankündigen, positionieren, anleiten, überprüfen, weitermachen. So wissen deine Teilnehmenden, was sie erwartet, und du hast einen Moment, um vor dem nächsten Bewegungsbeginn zu prüfen, ob alle bereit sind.
- Ankündigen: Kündige den Wechsel an, bevor die aktuelle Übung endet.
- Positionieren: Sage deinen Teilnehmenden, wann sie stoppen und welche Position sie vor der Anpassung einnehmen sollen.
- Anleiten: Beschreibe den Federwechsel mit vertrauten Begriffen aus deinem Studio.
- Überprüfen: Kontrolliere, ob die vorgesehene Einstellung umgesetzt wurde.
- Weitermachen: Gib die nächste Bewegungsanweisung, sobald die Gruppe bereit ist.
Eine hilfreiche Ansage erklärt, wann gewechselt wird, was geändert wird und wann gewartet werden soll. Konzentriere dich dabei auf den Übergang, statt die Anweisung mit zusätzlichen Korrekturen zu Ausrichtung oder Atmung zu überladen. Eine klare Abfolge bewahrt außerdem die Aufmerksamkeit, die deine Teilnehmenden für kontrollierte Bewegungen brauchen – ein Schwerpunkt, der auch in der Forschung zu den Bewegungsprinzipien von Pilates untersucht wird.
Kündige den Wechsel vor dem Übergang an
Gib deinen Teilnehmenden schon während der laufenden Übung Bescheid, statt zu warten, bis sie angehalten haben und auf die nächste Anweisung warten. Nenne die nächste Übung, wenn ihnen das hilft, ihre Körperposition oder das Gerät vorzubereiten. Ansonsten reicht eine einfache Ankündigung: „Nach dieser letzten Wiederholung machen wir eine Pause für den Federwechsel.“ Übe Formulierungen für Übergänge, die du häufig nutzt. Vertraute Worte lassen sich leichter ruhig aussprechen, während du die Gruppe im Blick behältst.
Gib eine umsetzbare Anweisung und prüfe dann die Einstellung
Sobald deine Teilnehmenden richtig positioniert sind, gib eine konkrete Anweisung, die zu deinen Geräten und deinem Ablauf passt. Zum Beispiel: „Bringt den Schlitten vollständig zum Stillstand und hängt dann die leichte Feder aus. Wartet in dieser Position, bevor ihr mit der nächsten Übung beginnt.“ Lass genügend Zeit für die Umsetzung, schau durch die Gruppe und kläre bei Bedarf diskret, wer eine andere Einstellung benötigt. Fahre erst nach deiner Sichtkontrolle fort.
Zur Planung gehört auch, gerätespezifische Federdetails schon beim Zusammenstellen der Stunde zu prüfen, statt sie mitten im Übergang aus dem Gedächtnis abrufen zu müssen. ReformerFlow enthält Angaben zu Federeinstellungen, die du an deinen Reformer anpassen kannst, sowie einen übersichtlichen Unterrichtsmodus, in dem du geplante Übungsinformationen schnell nachschlagen kannst. Entdecke die ReformerFlow-App, um diese Details bereits bei der Vorbereitung übersichtlich zu organisieren.
Passe deine Ansagen an gemischte Gruppen und unterschiedliche Reformer an
Federfarben sind keine einheitlichen Widerstandsangaben. Hersteller verwenden unterschiedliche Federsysteme, und ähnliche Farben können bei verschiedenen Reformer-Modellen für unterschiedliche Widerstände stehen. Auch Anzahl und Anordnung der Federn können je nach Modell variieren. Wenn du an unterschiedlichen Gerätetypen unterrichtest, prüfe die jeweilige Konfiguration, statt bei einer vertrauten Farbe automatisch von einem vertrauten Widerstand auszugehen. Weitere gerätespezifische Informationen findest du in diesem Leitfaden zu Federeinstellungen am Reformer.
Um Federwechsel in einer gemischten Gruppe klar anzuleiten, kannst du eine gemeinsame Anweisung geben, musst den Bezug aber an die jeweiligen Geräte anpassen. Nutze vertraute Studiobegriffe wie „eine Feder“, „der äußere Haken“ oder „deine leichte Feder“ nur dann, wenn deine Teilnehmenden wissen, was damit an ihrem Gerät gemeint ist. Relative Bezeichnungen wie „stark“ oder „leicht“ können helfen, ersetzen aber nicht die Überprüfung der tatsächlichen Einstellung am Reformer.
Unterschiedliche Federsysteme anleiten, ohne Verwirrung zu stiften
Wähle Formulierungen, mit denen deine Teilnehmenden die gemeinte Feder oder Einhängeposition an ihrem Gerät eindeutig erkennen. Wenn „Hängt die blaue Feder aus“ im Raum Unterschiedliches bedeuten könnte, nenne die Position oder zeige die Anpassung vor. Behalte die Sicherheitskontrolle für alle bei, auch wenn sich die konkrete Federanweisung je nach Gerät unterscheidet. Klare, wiederholbare Formulierungen sind ein wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Pilates-Ansagen.
Unterschiedliche Bedürfnisse in einer Stunde berücksichtigen
In gemischten Gruppen können für dieselbe Übung unterschiedliche Federeinstellungen nötig sein. Berücksichtige solche Abweichungen bereits bei der Planung. So kannst du zuerst die allgemeine Anweisung geben und individuelle Anpassungen anschließend diskret klären, ohne die ganze Gruppe zu unterbrechen. Vermeide es, die Federwahl einzelner Teilnehmender vergleichend zu kommentieren. Eine andere Einstellung kann an der Person, der Übung oder dem Gerät liegen und sagt nichts darüber aus, wer sich mehr anstrengt.
Wähle die Art der Ansage passend zum Übergang:
- Ansage an die ganze Gruppe: Geeignet, wenn alle dieselbe Einstellung verwenden und die Anweisung an allen Geräten eindeutig ist.
- Individuelle Ansage: Ergänze eine leise, konkrete Anweisung, wenn für eine Person eine andere Einstellung vorgesehen ist.
- Hinweis zur Einstellung vor der Stunde: Sinnvoll, wenn sich eine gerätespezifische Anpassung leichter klären lässt, bevor die Bewegung beginnt.
Vorbereitung hilft dir, ruhig anzuleiten. Wenn du die Federkonfigurationen der Geräte im Raum vorab prüfst, musst du dich nicht allein auf Farben verlassen. Welche Anpassungen sinnvoll sind, entscheidest du mit deiner fachlichen Einschätzung. Das Ziel ist nicht, jeden Reformer identisch einzustellen. Es geht darum, jeder Person eine klare Anweisung zu geben, die sie an ihrem Gerät umsetzen kann.
Gestalte Federwechsel flüssig, ohne deine Teilnehmenden zu hetzen
Ein flüssiger Übergang folgt einem ruhigen Rhythmus: rechtzeitig ankündigen, für den Wechsel pausieren, die Einstellung prüfen und dann weitermachen. Deine Teilnehmenden hören, was als Nächstes passiert, bevor sie handeln müssen. Gleichzeitig hast du einen klaren Moment, um zu prüfen, ob alle bereit sind. Diese Struktur hält die Stunde im Fluss, ohne dass sich jemand gehetzt fühlt.
Kündige den Wechsel an, solange deine Teilnehmenden noch gut zuhören können, etwa während der letzten Wiederholungen einer Übung. Bleib dabei beim Wesentlichen: „Nach diesem Satz pausieren wir und wechseln die Federn für die nächste Bewegung.“ Nenne die nächste Übung, wenn das hilft, die Körperposition oder das benötigte Zubehör vorzubereiten. Verbinde die Federanweisung nicht mit mehreren zusätzlichen Korrekturen. Gib deinen Teilnehmenden Raum, die wichtigste Handlung zu hören und sich zu merken.
Nutze Timing und Demonstrationen für einen guten Stundenfluss
Manche Anpassungen sind leichter zu verstehen, wenn deine Teilnehmenden sie sehen können. Wenn der Einhängepunkt oder die Handlung ungewohnt sein könnte, zeige den Wechsel kurz vor, bevor du die Gruppe darum bittest. Beschränke die Demonstration auf die konkrete Anpassung und gib anschließend Zeit, sie am eigenen Gerät umzusetzen. Ein guter Übergang braucht keine pausenlosen Erklärungen. Sobald die Einstellung vorgenommen wurde, prüfe die Gruppe und lenke die Aufmerksamkeit wieder auf die Bewegung.
Wenn du Übergänge als Teil deiner Stundensequenz planst, kannst du leichter entscheiden, wann du etwas ankündigst, pausierst oder vorzeigst. Mehr zur Reihenfolge und zum flüssigen Aufbau von Übungen findest du in diesem Leitfaden zur Sequenzplanung einer Reformer-Pilates-Stunde.
Reagiere ruhig, wenn eine Ansage nicht ankommt
Es kann passieren, dass Teilnehmende schon loslegen, bevor der Wechsel abgeschlossen ist, einen Teil der Anweisung überhören oder eine andere Einstellung wählen als vorgesehen. Rede nicht über die Verwirrung hinweg und gehe nicht einfach zur nächsten Übung über. Warte mit dem Neustart, kläre, was noch Aufmerksamkeit braucht, und wiederhole nur den betreffenden Teil der Anweisung.
Zum Beispiel: „Wir bleiben hier kurz. Hängt bitte zuerst die Feder vollständig ein und wartet dann auf meine nächste Ansage.“ Eine sachliche, konkrete Korrektur lenkt den Fokus auf die Handlung, nicht auf die Person. Wenn jemand eine andere Einstellung benötigt, kläre das leise, während die übrige Gruppe wartet oder sich vorbereitet. So findet die Stunde ruhig in ihren Rhythmus zurück, ohne dass du alles noch einmal erklären musst.
Wenn du Übungsdetails im Voraus organisierst, kannst du Übergänge leichter anleiten, ohne dich während der Stunde allein auf dein Gedächtnis zu verlassen. Ein übersichtlicher Plan hilft dir, den nächsten Schritt zu prüfen und gleichzeitig die Gruppe im Blick zu behalten.
Entdecke die ReformerFlow-App## Mach klare Ansagen zum Federwechsel zum festen Bestandteil deines Unterrichts
Klare Federansagen fallen leichter, wenn du die Entscheidungen schon bei der Planung triffst, statt sie unter Zeitdruck abrufen zu müssen. Integriere einen kurzen Check in deine Stundenvorbereitung. Markiere jeden Federwechsel, prüfe die Einstellungen für die Reformer, an denen du unterrichten wirst, und lege fest, wie du geplante Abweichungen anleitest. So hast du eine verlässliche Orientierung und bleibst trotzdem flexibel für die Menschen vor dir.
Erstelle eine feste Checkliste für deine Ansagen vor der Stunde
Halte die Checkliste so kurz, dass du sie regelmäßig nutzen kannst. Prüfe für jeden Übergang:
- Geräteeinstellung: Passt die geplante Federkonfiguration zum Reformer und zu den Herstellerangaben?
- Zeitpunkt des Übergangs: Wann kündigst du die Anpassung während der laufenden Übung an?
- Formulierung: Welche kurze Anweisung verstehen deine Teilnehmenden in diesem Studio?
- Individuelle Anpassungen: Braucht jemand eine andere Einstellung, und wann klärst du das?
- Überprüfung: Wie stellst du vor dem nächsten Bewegungsbeginn fest, ob die Gruppe bereit ist?
Wenn du diese Details notierst, musst du dich nicht bei jedem Übergang auf dein Gedächtnis verlassen. Außerdem werden deine Formulierungen von Stunde zu Stunde einheitlicher, ohne dass jede Ansage wie auswendig gelernt klingen muss.
Nutze Planungshilfen, ohne die Verantwortung abzugeben
Eine vorbereitete Stundenansicht erleichtert es dir, Übungs- und Federdetails vor dem Unterricht durchzugehen. ReformerFlow ist eine mobile App mit einer kuratierten Bibliothek von über 400 Reformer-Übungen, einschließlich Videos, Schwierigkeitsgrad und Angaben zur Federeinstellung. Du kannst die Federkonfigurationen an dein Gerät anpassen und im übersichtlichen Unterrichtsmodus während der Stunde schnell auf geplante Informationen zugreifen.
Nutze diese Informationen als Unterstützung bei der Vorbereitung, nicht als Ersatz für deine fachliche Einschätzung, deine Ausbildung oder die Herstellerangaben. Eine Übungsbibliothek kann dir helfen, deinen Plan zu organisieren. Ob eine Einstellung zur Person, zur Übung und zu den Geräten in deinem Studio passt, entscheidest weiterhin du. So entsteht ein gut vorbereiteter Unterricht, der sich trotzdem an die Gruppe anpassen lässt.
Wenn du Übungs- und Federdetails schon bei der Planung prüfen möchtest, entdecke ReformerFlow und die kostenlose 14-tägige Testphase.
Gestalte deinen nächsten Federwechsel bewusster
Klare Ansagen zum Federwechsel entstehen durch Vorbereitung und Aufmerksamkeit. Kündige die Anpassung an, gib deinen Teilnehmenden eine umsetzbare Anweisung und prüfe die Einstellung, bevor die Bewegung weitergeht. Passe die Details in gemischten Gruppen an den jeweiligen Reformer und die jeweilige Person an, statt davon auszugehen, dass eine Federfarbe überall dasselbe bedeutet.
Mit diesem wiederholbaren Ablauf leitest du Federwechsel klar an, ohne dass Geräteeinstellungen die Stunde bestimmen. Bleib in deiner Abfolge flexibel, nutze deine fachliche Einschätzung und lass dir von Planungshilfen Details abnehmen, die du sonst während des Unterrichtens im Kopf behalten müsstest.
ReformerFlow bietet eine kuratierte Bibliothek mit über 400 Übungen samt Videos, Schwierigkeitsgrad und Angaben zur Federeinstellung. Du kannst Federkonfigurationen an deinen Reformer anpassen und geplante Informationen im übersichtlichen Unterrichtsmodus nachschlagen. Die App ist für iPhone, iPad und Android verfügbar.
Entdecke ReformerFlow und starte deine kostenlose 14-tägige TestphaseSchon ein wenig Vorbereitung kann jeden Übergang für dich und deine Teilnehmenden klarer machen. Wähle den Ansatz, der zu deiner Gruppe passt, und entwickle einen Stundenrhythmus, der ruhig, aufmerksam und sicher ist.
Häufig gestellte Fragen
Wie leitest du einen Federwechsel am Reformer an?
Gib den Wechsel in einer klaren Reihenfolge vor: Sage deinen Teilnehmenden, wann sie pausieren, welche Position sie einnehmen, was sie ändern und wann sie warten sollen. Zum Beispiel: „Beendet diese Wiederholung, bringt den Schlitten vollständig zum Stillstand und hängt dann die vorgesehene Feder aus. Wartet, bis ich die Einstellung überprüft habe, bevor ihr euch wieder bewegt.“ Nutze vertraute Begriffe, lass Zeit für die Umsetzung und prüfe die Einstellung, bevor es weitergeht.
Wann solltest du während der Stunde einen Federwechsel ansagen?
Kündige den Wechsel an, bevor deine Teilnehmenden die Übung beenden, solange sie noch ohne Eile zuhören können. Gib die konkrete Anweisung, sobald der Schlitten stillsteht und alle eine geeignete Position für die Anpassung eingenommen haben. Lass genügend Zeit, damit alle den Wechsel abschließen können, und prüfe die Einstellungen vor der nächsten Bewegung. Wenn die nächste Übung eine andere Körperposition erfordert, erwähne das bereits bei der Ankündigung.
Sollten Teilnehmende die Reformer-Federn im Liegen auf dem Schlitten wechseln?
Teilnehmende sollten die Federn nicht verstellen, solange sich der Schlitten bewegt. Ob sie dabei liegen bleiben können, hängt von der Übungsposition, der Erreichbarkeit der Federn und ihrer Fähigkeit ab, beim Greifen stabil zu bleiben. Wenn die Position den Wechsel erschwert oder die Kontrolle beeinträchtigt, leite sie an, anzuhalten, sich sicher neu zu positionieren und erst dann die Federn zu wechseln. Richte dich nach deiner Ausbildung und den Herstellerangaben des Reformer und prüfe vor dem nächsten Bewegungsbeginn, ob alle bereit sind.
Sind die Federfarben bei allen Reformer-Geräten gleich?
Nein. Es gibt keinen markenübergreifenden Standard für Federfarben. Dieselbe Farbe kann deshalb an unterschiedlichen Geräten für unterschiedliche Widerstände stehen. Auch die Anordnung der Federn variiert je nach Modell. Geh nicht davon aus, dass eine Farbangabe bei jedem Reformer dasselbe bedeutet. Nutze die am Gerät üblichen Bezeichnungen oder Positionen und prüfe die Herstellerangaben für das jeweilige Modell. Relative Begriffe wie „stark“ oder „leicht“ können helfen, sollten in deinem Studio aber eindeutig sein.
Wie leite ich Federwechsel in einer Reformer-Stunde mit unterschiedlichen Leistungsniveaus an?
Gib zuerst die gemeinsame Anweisung und kläre individuelle Anpassungen anschließend diskret. Fordere zum Beispiel alle auf, den Schlitten vollständig zum Stillstand zu bringen, und gib einer Person, die eine andere Einstellung benötigt, zusätzlich eine leise, konkrete Anweisung. Plane bekannte Abweichungen vor der Stunde und vermeide es, die Federwahl als Maßstab für das Können darzustellen. Die passende Einstellung hängt von der Person, der Übung, dem Reformer und deiner fachlichen Einschätzung ab.
Was mache ich, wenn jemand die falsche Feder wählt?
Pausiere oder verschiebe den Beginn der nächsten Bewegung, wenn die Einstellung unklar ist oder nicht dem Plan entspricht. Formuliere die Korrektur ruhig und konkret, zum Beispiel: „Bitte halte kurz an und prüfe die Feder an dem Ende, das dir näher ist.“ Überprüfe die vorgesehene Einstellung, bevor es weitergeht. Vermeide es, die Person bloßzustellen oder trotz Unsicherheit fortzufahren. Wenn du nicht sicher bist, welche Konfiguration geeignet ist, orientiere dich an deiner Ausbildung und den Herstellerangaben des Reformer.
Kann eine App zur Stundenplanung bei Ansagen zum Federwechsel helfen?
Ja. Eine App zur Stundenplanung kann dir helfen, Federdetails schon bei der Vorbereitung zu prüfen, statt sie während eines Übergangs aus dem Gedächtnis abrufen zu müssen. ReformerFlow ist eine mobile App mit einer kuratierten Bibliothek von über 400 Übungen, einschließlich Videos, Schwierigkeitsgrad und Angaben zur Federeinstellung. Die Konfigurationen lassen sich an deinen Reformer anpassen, und im übersichtlichen Unterrichtsmodus kannst du während der Stunde geplante Informationen nachschlagen. Die App unterstützt deine Vorbereitung, ersetzt aber weder deine fachliche Einschätzung noch die Herstellerangaben.
